20 April 2026, 00:52

Essens neuer Verwaltungscampus an der Bernestraße nimmt Gestalt an

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, die als Teil der Universität Rotterdam gekennzeichnet sind, Straßenlaternen, Verkehrspolizei, Kraftfahrzeuge, Informationsschilder, Büsche, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Essens neuer Verwaltungscampus an der Bernestraße nimmt Gestalt an

Essen entscheidet sich für Entwurf des neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Eine Jury hat Mitte Februar 2026 den Siegervorschlag für das Projekt ausgewählt – ein wichtiger Meilenstein in den Pläne der Stadt. Der Campus soll künftig die Bereiche öffentliche Sicherheit und Krisenmanagement unter einem Dach vereinen.

Das ursprüngliche Vorhaben eines BürgerRatHauses war bereits im Sommer 2022 verworfen worden. Steigende Baukosten und die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs zwangen die Stadt zum Umdenken. Stattdessen setzte man auf einen schrittweise umgesetzten Verwaltungscampus.

Den Zuschlag erhielt das Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten. Dessen Entwurf umfasst sowohl ein städtebauliches Konzept als auch eine architektonische Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das Ergebnis als "zukunftsweisenden Schritt für die Entwicklung Essens".

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Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die Koordination und Umsetzung des Projekts. Die erste Bauphase soll bis 2030 abgeschlossen sein und Platz bieten für das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Stelle der Stadt. Eine Ausstellung der drei finalen Entwürfe – inklusive des prämierten Konzepts – ist derzeit im Foyer des Essener Rathauses zu sehen.

Ziel des neuen Campus ist es, Essens öffentliche Sicherheits- und Verwaltungsdienste zu zentralisieren. Durch die Bündelung dieser Bereiche erhofft sich die Stadt mehr Effizienz und bessere Zusammenarbeit. Die ersten Mieter sollen noch vor Ende des Jahrzehnts einziehen.

Quelle