26 March 2026, 10:19

Essener Schulen setzen starkes Zeichen gegen Rassismus und für Zivilcourage

Eintritt zu einer kinderfreundlichen Schule mit einem zentralen Torbogen und -tür, flankiert von zwei Unterständen, mit einer Straße unten und Bäumen im Hintergrund.

Essener Schulen setzen starkes Zeichen gegen Rassismus und für Zivilcourage

Lokales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" in Essen

Am Mittwoch, dem 12. November 2025, fand in Essen ein regionales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" statt. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 der 27 Essener "Courage-Schulen" kamen zusammen, um sich über Antirassismus und zivilgesellschaftliches Engagement auszutauschen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberbürgermeister Thomas Kufen, der den Anwesenden für ihr Engagement für Vielfalt und Zivilcourage dankte. Anschließend präsentierte der Schauspieler und Komiker Fatih Cevikkollu ein Programm, das die zentralen Werte des Bündnisses widerspiegelte.

Es folgten fünf Workshops zu Themen wie dem Umgang mit Rassismus, dem Mythos der Neutralität, rechtsextremer Musik, Cybermobbing sowie Selbstausdruck durch Rap. Galina Borchers, Leiterin des Essener Kommunalen Integrationszentrums, bezeichnete das Treffen im Nachhinein als vollen Erfolg und betonte dessen wachsende Bedeutung für die Region.

Bundesweit umfasst die Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mittlerweile über 4.400 Schulen mit mehr als zwei Millionen beteiligten Schülerinnen und Schülern. Besonders stark engagiert sind Regionen wie die Oberpfalz (über 110 Schulen) und der Oberbergische Kreis (18 Schulen). Unterstützt wird das Netzwerk von 16 Landes- und über 100 Regionalkoordinatoren.

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Weitere Vernetzungstreffen sind bereits in Planung, um die Ziele des Bündnisses weiter voranzutreiben. Die Essener Veranstaltung unterstrich die zentrale Rolle der Initiative für die antirassistische Bildungsarbeit. Mit 27 "Courage-Schulen" allein in der Stadt bleibt das Projekt ein aktiver Motor für Dialog und Handlung. Die Organisatorinnen und Organisatoren wollen diese Dynamik in künftigen Treffen nutzen und ausbauen.

Quelle