Essen stärkt Ehrenamtliche mit neuen Mikroförderprogrammen ab 2026
Vito NeureutherEssen stärkt Ehrenamtliche mit neuen Mikroförderprogrammen ab 2026
Essen erweitert seine Unterstützung für lokale Ehrenamtliche mit einem neuen Mikroförderprogramm. Der Stadtrat hat Änderungen beschlossen, um die Finanzierung von Gemeinschaftsprojekten ab 2026 auszubauen. Zwei neue Initiativen sollen innovativen und basisdemokratischen Vorhaben in der gesamten Stadt finanzielle Hilfe bieten.
Ab dem 1. Januar 2026 passt der bestehende Förderfonds Bürgerliches Engagement seine Strukturen an, um besser zu modernen Ehrenamtsformen zu passen. Anträge für diesen Fonds können künftig zwischen 30 und 1.000 Euro umfassen, wobei es jährlich zwei Einreichungsfristen gibt. Projekte können bis zu drei Jahre in Folge gefördert werden – vorausgesetzt, sie erfüllen klare Förderrichtlinien.
Zusätzlich startet das neue Programm Mission Ehrenamt – Gestalte Zukunft, Nutze Chancen! Dieses Mikroförderprogramm verfügt über ein Jahresbudget von 20.000 Euro und wird jährlich bis zu sechs Projekte unterstützen: zwei mit bis zu 5.000 Euro und vier mit bis zu 2.500 Euro pro Vorhaben. Die Mittel können für Materialien, Schulungen, Ausrüstung oder konkrete Maßnahmen verwendet werden.
Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt prüft alle Anträge für den Förderfonds Bürgerliches Engagement. Bei Mission Ehrenamt bewertet eine Jury aus Vertretern lokaler Vereine die Projekte nach festgelegten Kriterien. Ziel ist es, kreatives und wirkungsvolles ehrenamtliches Engagement in ganz Essen zu stärken.
Die Neuerungen sollen die Förderung flexibler und zugänglicher gestalten. Ehrenamtliche erhalten so mehr Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für ihre Initiativen zu erhalten. Beide Programme nehmen ab Anfang 2026 Anträge nach den neuen Regelungen entgegen.






