Erstklässler lernen in Sprockhövel, wie sie sicher zur Schule kommen
Heute ist „Tag ohne Verkehrstote“ – eine Kampagne zur Vermeidung von Verkehrsunfällen mit Todesfolgen in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der Initiative besuchten Polizeibeamte die Gennebreck-Grundschule in Sprockhövel, um Erstklässlern die Grundlagen der Verkehrssicherheit näherzubringen. Die 27 Kinder nahmen an praktischen Übungen teil, bei denen es um Sichtbarkeit und sicheres Überqueren von Straßen ging.
Die Polizeiobermeisterinnen Sonja Vatheuer und Alexandra Kovacs leiteten die Veranstaltung an der Schule. Sie begleiteten die jungen Schüler durch Übungen zum sicheren Straßenüberqueren und zeigten ihnen mögliche Gefahren auf dem Weg zur Herzkamp-Kirche auf. Jedes Kind erhielt zudem eine leuchtend rote, reflektierende Mütze – eine Spende des örtlichen Verkehrsicherheitsrats.
Im Mittelpunkt stand die Bedeutung von guter Sichtbarkeit, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Beamten erklärten, wie retro-reflektierende Materialien Autofahrern helfen, Fußgänger früher zu erkennen. Mit diesem Wissen sind die Kinder besser auf ihren täglichen Schulweg vorbereitet.
Die Aktion ist Teil des übergeordneten Ziels der Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis und der Landespolizei Nordrhein-Westfalen: einen Tag ohne Verkehrstote zu erreichen. Die heutigen Aktivitäten in Sprockhövel sind Teil der laufenden Bemühungen, schon bei den jüngsten Schülern das Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen.
Die Erstklässler verließen die Schule mit neuem Wissen und den reflektierenden Mützen, die ihre Sicherheit erhöhen sollen. Die Polizei hofft, dass die Kinder durch diese Lektionen selbstbewusster und sicherer zur Schule kommen. Die heutige Kampagne unterstreicht einmal mehr: Schon kleine Vorsichtsmaßnahmen können Unfälle im Straßenverkehr verhindern.






