Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford entsteht in historischem Gebäude
Adriana SchachtErstes stationäres Hospiz im Kreis Herford entsteht in historischem Gebäude
Im Kreis Herford entsteht das erste stationäre Hospiz im historischen Gebäude „Unter den Linden 41“. Das Vorhaben stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Palliativversorgung in der Region dar. Das fast 150 Jahre alte Haus beherbergte einst eine Tagesklinik und steht unter Denkmalschutz.
Die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ finanziert den Umbau, unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford. Kürzlich führte Landrat Jürgen Müller Mitglieder des Aufsichtsrats durch die Baustelle. Das Hospiz wird über zehn Gästezimmer sowie einen barrierefreien Aufzug verfügen und damit für alle zugänglich sein.
Die Planung liegt in den Händen des Architekten Byron-Leigh Brown; die Sanierung erfolgt unter strenger Einhaltung der Denkmalschutzauflagen. Nach Fertigstellung wird die Einrichtung von der gemeinnützigen Hospiz Herford gGmbH, einer Tochtergesellschaft mehrerer Träger, betrieben. Spenden für das Projekt können an den Stiftungsfonds „Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford“ bei der Sparkasse Herford überweisen werden.
Die Inbetriebnahme des Hospizes ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Es wird essenzielle Betreuung in einem historisch bewahrten Ambiente bieten. Das Projekt setzt dabei auf eine Kombination aus Fördermitteln und bürgerschaftlichem Engagement, um seine Ziele zu erreichen.
