Drittes Jahr der Stagnation: CDU-Politikerin fordert radikale Wirtschaftswende
Vito NeureutherDrittes Jahr der Stagnation: CDU-Politikerin fordert radikale Wirtschaftswende
Deutschlands Wirtschaftskrise dauert an: Dritter Jahr der Stagnation – CDU-Politikerin fordert dringende Reformen
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Deutschlands haben nun das dritte Jahr der Stagnation erreicht: Unternehmen fahren Investitionen zurück, und Arbeitsplätze geraten zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund ruft Caroline Bosbach, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Mittelstandsfragen, zu dringenden Reformen auf, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wiederzubeleben.
Bosbach, die den Rheinisch-Bergischen Kreis im Bundestag vertritt, führt den Mittelstandskreis der Union an und stellt sich entschieden gegen neue Steuerbelastungen. Höhere Einkommens- und Erbschaftssteuern würden ihrer Ansicht nach den Mittelstand – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – zusätzlich schwächen. Die Gruppe lehnt zudem Pläne ab, die Schuldenbremse aufzuweichen oder Sondervermögen des Bundes für zweckfremde Ausgaben umzuwidmen.
Der Bundeshaushalt beläuft sich mittlerweile auf über 520 Milliarden Euro, doch die öffentliche Unzufriedenheit über fehlende klare Prioritäten wächst. Bosbach pocht auf Haushaltsdisziplin und strukturelle Reformen, um das Vertrauen in die Wirtschaftspolitik zurückzugewinnen. Eine aktuelle Resolution des Mittelstandskreises unterstützt zwar Bundeskanzler Friedrich Merz, fordert aber gleichzeitig einen Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik.
Deutschlands Abstieg in den internationalen Wettbewerbsrankings ist auf hohe Energiekosten, steigende Sozialabgaben und übermäßige Bürokratie zurückzuführen. Bosbach warnt: Ohne entschlossenes Handeln drohe dem Land ein langfristiger Niedergang. Die Vorschläge des Mittelstandskreises zielen auf Wachstumsanreize, den Abbau von Bürokratie und ein stabiles fiskalpolitisches Rahmenwerk ab.
Unternehmen drosseln ihre Investitionen, und die Arbeitsplatzsicherheit verschlechtert sich zusehends. Mit ihrer Reforminitiative will Bosbach diese Trends umkehren – durch Entlastungen für Betriebe und die Stärkung der privaten Wirtschaft.
Der Mittelstandskreis der Union hat klare Forderungen aufgestellt: Keine neuen Steuern, strengere Haushaltskontrollen und gezielte Reformen. Angesichts der anhaltenden Stagnation der deutschen Wirtschaft sendet die Resolution ein deutliches Signal an die Politik, endlich zu handeln. Die kommenden Entscheidungen werden zeigen, ob die Unternehmen wieder Vertrauen fassen – oder weiter in Unsicherheit verharren müssen.






