09 May 2026, 14:21

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef Simon Scherder fällt monatelang aus

Britische Rugbyspieler in einem Plakat, das zur Einberufung aufruft und Informationen über Athleten und ihre Aufgaben enthält.

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Abwehrchef Simon Scherder fällt monatelang aus

Preußen Münsters Abwehrspieler Simon Scherder hat sich den dritten Kreuzbandriss zugezogen – diesmal im linken Knie. Der 32-Jährige, der erst kürzlich in die Startelf zurückgekehrt war, wird nun mehrere Monate ausfallen. Vereinsvertreter bezeichnen die Verletzung als einen verheerenden Rückschlag für sowohl den Spieler als auch das Team.

Scherders erster Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015. Nach einer langen Rehabilitationsphase gab er im April 2017 sein Comeback im Wettkampfbetrieb, riss sich das Band jedoch bereits in seinem ersten Testspiel nach der Rückkehr erneut – und zwar nach nur sieben Spielminuten.

Sein jüngster Rückschlag trifft ihn, nachdem er sich endlich wieder einen Stammplatz im Team erkämpft hatte. In seiner Karriere absolvierte der Verteidiger 316 Partien für Preußen Münster und etablierte sich als eine Schlüsselfigur. Trotz der Verletzung bleibt er bis 2026 an den Verein gebunden.

Sportdirektor Ole Kittner nannte die Situation einen „extrem schmerzhaften und bitteren Moment“ für den gesamten Klub. Dem Abwehrspieler steht nun eine weitere lange Pause bevor.

Mit dem dritten Kreuzbandriss wird Scherder monatelang ausfallen. Der Verein muss sich nun ohne einen seiner erfahrensten Akteure neu aufstellen. Der genaue Zeitplan für seine Rückkehr ist noch unklar, doch in den kommenden Wochen soll er mit der Rehabilitation beginnen.

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