Dortmunder Azubis erhalten Hilfe gegen hohe Lebenshaltungskosten durch BAB-Förderung
Adriana SchachtDortmunder Azubis erhalten Hilfe gegen hohe Lebenshaltungskosten durch BAB-Förderung
Auszubildende in Dortmund kämpfen oft mit den Lebenshaltungskosten – besonders, wenn sie eine eigene Wohnung haben. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit soll diese finanzielle Belastung mindern. Nun hilft ein Online-Rechner, schnell und unkompliziert zu prüfen, ob man Anspruch auf die Förderung hat.
Aktuell absolvieren in Dortmund etwa 12.100 Menschen eine Ausbildung. Viele von ihnen – vor allem diejenigen mit eigenem Haushalt – kommen mit ihren Einnahmen kaum über die Runden. Hier springt die BAB ein: Sie gleicht die Lücke aus und ermöglicht es Auszubildenden, sich auf ihre Berufsausbildung zu konzentrieren, ohne ständig über Geld sorgen zu müssen.
Anrecht auf die Beihilfe haben Auszubildende ab 18 Jahren sowie diejenigen, die verheiratet sind, mit einem Partner oder einer Partnerin zusammenleben oder ein Kind erziehen. Voraussetzung ist, dass sie nicht mehr bei den Eltern wohnen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig diese Unterstützung für junge Menschen am Beginn ihres Berufslebens ist.
Um den Antragsprozess zu vereinfachen, stellt die Bundesagentur für Arbeit einen BAB-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de bereit. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der offiziellen Seite unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.
Die BAB bietet konkrete finanzielle Entlastung für Auszubildende, die mit hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Angesichts der Tausenden, die in Dortmund eine Ausbildung machen, hilft die Förderung, vorzeitige Abbrüche wegen Geldsorgen zu vermeiden. Die digitalen Tools machen es einfacher denn je, Ansprüche zu prüfen und Unterstützung zu beantragen.






