Deutschlands erster Ehrentag für Demokratie startet mit bundesweiter Unterstützung
Adriana SchachtDeutschlands erster Ehrentag für Demokratie startet mit bundesweiter Unterstützung
Deutschlands erster Ehrentag für Demokratie gewinnt bundesweit an Fahrt. Mehrere Bundesländer, darunter Sachsen und Baden-Württemberg, haben offizielle Veranstaltungen angekündigt, während sich über 150 Kommunen beteiligen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Schirmherr der Initiative, startete die Kampagne, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern und demokratische Werte zu stärken.
Der Ehrentag für Demokratie findet vom 16. bis 31. Mai statt und gibt Gemeinden Flexibilität bei der Ausrichtung von Veranstaltungen. Das Ziel ist klar: Menschen sollen ermutigt werden, Verantwortung zu übernehmen und sich in ihrem Umfeld einzubringen. Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka rief die Bürger auf, die Gelegenheit zu nutzen, um Demokratie durch gemeinsames Handeln "mit Leben zu füllen".
Um die Teilnahme zu unterstützen, vergibt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Zuschüsse von bis zu 500 Euro für passende Projekte. Bewerbungen sind noch bis 31. Mai möglich, solange Mittel verfügbar sind. Bürger können Aktivitäten zudem über den Engagement-Finder auf ehrentag.de suchen oder eintragen.
Die Initiative hat prominente Unterstützer gewonnen. Zu den Partnern zählen die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Nationalmannschaft. Diese Organisationen wollen eine breite Plattform schaffen, um demokratisches Engagement in ganz Deutschland sichtbar zu machen.
Mit Rückendeckung durch Bundesländer, Kommunen und große Förderer bietet der Ehrentag für Demokratie Werkzeuge und Finanzierung, um die Demokratie vor Ort zu stärken. Veranstaltungen und Projekte können weiterhin über die offizielle Website angemeldet oder unterstützt werden. Der Erfolg der Kampagne hängt davon ab, wie viele Gemeinden die Chance ergreifen, sich einzubringen.






