29 April 2026, 16:32

Deutschland und Niederlande beschaffen 3,4 Mrd. Euro Jackal-Radschützenpanzer gemeinsam

Schwarz-weißes Dokument mit der Überschrift "Vast German War Material Surrendered to Allies" mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Militärfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Deutschland und Niederlande beschaffen 3,4 Mrd. Euro Jackal-Radschützenpanzer gemeinsam

Deutschland und die Niederlande haben ein Abkommen über 3,4 Milliarden Euro für hunderte neue Radschützenpanzer vom Typ Jackal unterzeichnet. Der Vertrag festigt die langjährige Verteidigungspartnerschaft der beiden Länder. Beide Staaten werden die modernen, gepanzerten Fahrzeuge teilen, die für aktuelle Kampfeinsätze konzipiert sind.

Der Jackal vereint das Radfahrgestell des Boxer mit dem Turm und der 30-mm-Hauptkanone des deutschen leichten Kettenpanzer Puma. Diese hybride Konstruktion soll die Beweglichkeit und Feuerkraft von Infanterieeinheiten deutlich verbessern. Laut Vereinbarung erhält die deutsche Bundeswehr 150 Fahrzeuge, während die niederländischen Streitkräfte 72 Exemplare bekommen.

Das Abkommen ist Teil des 10-Milliarden-Euro-Investitionsportfolios der OCCAR für Systeme auf Boxer-Basis. Der Rüstungskonzern Rheinmetall, ein zentraler Akteur des Projekts, zeichnet für fast 3 Milliarden Euro des Jackal-Auftrags verantwortlich. Das Unternehmen arbeitet dabei mit KNDS Germany zusammen, und zwar über ihr Joint Venture Artec, das sämtliche Entwicklungen rund um den Boxer steuert.

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Weitere Erweiterungen der Boxer-Plattform sind bereits in Planung. Geplant sind unter anderem eine Brückenlegevariante für Flussüberquerungen sowie eine selbstfahrende Haubitze mit der Kanone der deutschen Panzerhaubitze 2000. Erst kürzlich hatte Deutschland zudem Sanitätsfahrzeuge auf Boxer-Basis bestellt.

Der 3,4-Milliarden-Deal unterstreicht die Tradition beider Länder, militärische Beschaffungen gemeinsam durchzuführen und Kommandostrukturen zu teilen. Die Jackal-Fahrzeuge werden in beiden Armeen in Dienst gestellt, während weitere Boxer-basierte Systeme in Entwicklung bleiben. Das Programm zeigt die wachsende Bedeutung modularer gepanzerter Plattformen für die europäische Sicherheitsstrategie.

Quelle