09 May 2026, 02:16

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtführung nach zehn prägenden Jahren

Detailierte alte Karte von Zoffingen, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude, Bäume und Text auf altem Papier.

Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtführung nach zehn prägenden Jahren

Dagmar Becker, die langjährige Direktorin der Grünen für Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration, hat nach zehn Jahren im Amt offiziell ihren Rücktritt erklärt. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer prägenden Phase für die städtische Führung Solingens – insbesondere in finanziell schwierigen Zeiten.

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Becker leitete eine Behörde, die zentrale öffentliche Dienstleistungen und Infrastruktur verantwortete. Unter ihrer Führung wurden über 600 Millionen Euro in die Modernisierung von Schulen und Bildungseinrichtungen investiert. Zu den großen Projekten zählten die Sanierung des Theaters Solingen, die Entwicklung des Ittertals sowie die Aufwertung der Klingenhalle, begleitet von Verbesserungen an kulturellen und sportlichen Stätten.

Ihr Wirken erstreckte sich auch auf den Jugendbereich, etwa durch den Ausbau der Jugendzentren Rollhaus und Monkeys. Mit dem Vogelsang-Familienbad schuf sie zudem ein neues Freizeitangebot für Familien. In der frühen Kindheitsbildung gab es erhebliche Fortschritte – bereits im nächsten Jahr soll eine flächendeckende Betreuung in Kitas erreicht sein.

Über die Infrastruktur hinaus setzte sich Becker für Gleichberechtigung und Vielfalt in der Stadtverwaltung ein. Sie förderte aktiv Frauen in Führungspositionen und unterstützte langfristige Inklusionsmaßnahmen. Ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, bereitet sich seit 2022 auf den Übergang vor und sorgt so für Kontinuität in der Arbeit der Behörde.

Beckers Jahrzehnt im Amt hinterlässt ein Erbe aus ausgebauten öffentlichen Dienstleistungen, modernisierter Infrastruktur und einem stärkeren Fokus auf Chancengleichheit. Die neue Führung übernimmt nun eine Behörde mit hohen Erwartungen, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten. Die Investitionen der Stadt in Bildung, Kultur und Jugendprogramme bleiben eine zentrale Priorität für die Zukunft.

Quelle