Bundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet
Vito NeureutherBundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet
Zoll startet bundesweite Razzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche
Der deutsche Zoll hat eine großangelegte Kontrollwelle gegen nicht angemeldete Arbeitsverhältnisse und illegale Beschäftigung im Sicherheits- und Objektschutzsektor eingeleitet. Die Aktion wird von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) koordiniert und umfasst Einsätze von über 2.100 Beamten in ganz Deutschland. Im Fokus stehen insbesondere Dienstleister für Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz – hier wird gezielt die Einhaltung der Arbeitsgesetze überprüft.
Ziel der Kontrollen sind unter anderem undeklarierte Zeitarbeitsverhältnisse, Verstöße gegen den Mindestlohn sowie betrügerische Sozialleistungsbezüge. Zudem prüfen die Behörden, ob ausländische Arbeitskräfte illegal beschäftigt werden und ob Unternehmen ihren Pflichten bei den Sozialabgaben nachkommen.
Die Überprüfungen erfolgen auf Basis von Risikoanalysen und kombinieren stichprobenartige Kontrollen mit umfassenden Betriebsprüfungen. Die FKS führt regelmäßig verstärkte Kontrollen in Branchen mit hohem Schwarzarbeitsrisiko durch – sowohl bundesweit als auch regional. Erste vorläufige Ergebnisse der aktuellen Großrazzia sollen noch in dieser Woche bekannt gegeben werden.
Zoll schützt Sozialsysteme und Steueraufkommen Der Zoll spielt eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialversicherungssysteme und der öffentlichen Einnahmen. Durch die Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen und wettbewerbsneutraler Rahmenbedingungen will die Behörde Ausbeutung verhindern und die Einhaltung der Arbeitsgesetze sicherstellen.
Im Rahmen der Aktion wird insbesondere die Compliance mit zentralen Vorschriften geprüft, darunter Mindestlohnregelungen und Sozialabgaben. An der bundesweiten Operation sind mehr als 2.100 Zollbeamte beteiligt. Die Ergebnisse der Kontrollen werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.






