Borussia Mönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historischem Bundesliga-Tief
Adriana SchachtBorussia Mönchengladbach plant radikalen Kaderumbruch nach historischem Bundesliga-Tief
Borussia Mönchengladbach steht vor einem radikalen Kaderumbruch nach einem desaströsen Saisonstart. Der Verein holte in acht Bundesliga-Spielen lediglich drei Punkte – der schlechteste Beginn in der Vereinsgeschichte der ersten Liga. Mit keiner einzigen Sieg in 15 Ligapartien über zwei Spielzeiten hinweg sind Veränderungen nun unausweichlich.
Der Club bereitet sich darauf vor, sich von fünf oder sechs Leistungsträgern zu trennen, entweder bereits im Januar oder spätestens im kommenden Sommer. Torhüter Jonas Omlin gilt als verzichtbar und könnte bei einem passenden Angebot den Verein verlassen. Auch Verteidiger Joe Scally steht vor einem Abschied, während Linksverteidiger Luca Netz bereits im Wintertransferfenster verkauft werden könnte, um zu verhindern, dass er nach Vertragsende ablösfrei wechselt.
Weitere Spieler, die vor einem Wechsel stehen, sind Innenverteidiger Marvin Friedrich, Stürmer Grant-Leon Ranos und Mittelfeldspieler Oscar Fraulo. Friedrich und Ranos scheinen keine Zukunft mehr in Mönchengladbach zu haben, während Fraulo noch eine geringe Chance auf eine Vertragsverlängerung besitzt.
Die anhaltende Krise zwingt den Verein zum Handeln. Mit nur drei Punkten aus acht Spielen setzt die Führung nun alles daran, die Mannschaft so schnell wie möglich umzubauen. In den anstehenden Transferperioden wird es bei Borussia Mönchengladbach erhebliche Bewegung geben. Mehrere Stammspieler werden den Club verlassen – sei es, um die Kasse aufzubessern oder den Kader zu verjüngen. Die Priorität bleibt jedoch, die schlechteste Bundesliga-Bilanz der Vereinsgeschichte noch zu wenden.






