Borussia Dortmund reagiert auf alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter
Adriana SchachtBorussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Borussia Dortmund reagiert auf alte Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter
Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Vorfälle sollen sich vor mehr als zwei Jahrzehnten ereignet haben, waren aber in den letzten Jahren erneut in den Fokus gerückt. Der Verein hat Schritte eingeleitet, um die Anschuldigungen zu untersuchen und darauf zu reagieren.
Die Vorwürfe reichen über 20 Jahre zurück, wobei der erste Bericht bereits 2010 einging. Damals nahm der BVB die Angelegenheit ernst und versuchte, die Sachlage aufzuklären. Eine Strafanzeige wurde jedoch nicht erstattet, und der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe.
2023 wurde Borussia Dortmund ein weiterer Vorfall in Zusammenhang mit derselben Person gemeldet. Der Verein reagierte, indem er das verbleibende Arbeitsverhältnis mit dem Beschuldigten beendete und dessen Ausscheiden sicherstellte. Der ehemalige Mitarbeiter bestreitet die Anschuldigungen weiterhin.
Seit 2019 verfügt der BVB über ein Schutzkonzept zur Verhinderung sexualisierter Gewalt. Dazu gehören externe und anonyme Meldestellen für Betroffene. Die Vorwürfe waren erstmals öffentlich von der „Bild am Sonntag“ berichtet worden, wobei der Name des Beschuldigten nicht genannt wurde.
Der Verein betont seine Entschlossenheit, solche Fälle über die bestehenden Schutzmaßnahmen aufzuarbeiten. Der Beschuldigte bleibt namentlich ungenannt und hält an seiner Unschuldsbeteuerung fest. Bisher sind keine weiteren rechtlichen Schritte bekannt.






