BOB Campus in Düsseldorf: Vom Industriebrachland zum lebendigen Quartier der Zukunft
Vito NeureutherBOB Campus in Düsseldorf: Vom Industriebrachland zum lebendigen Quartier der Zukunft
Auf einem ehemaligen Industriebrachgelände einer Textilfabrik in Düsseldorf ist mit dem BOB Campus ein lebendiges urbanes Zentrum entstanden. Das Projekt vereint Bildung, Wohnraum und Gemeinschaftsflächen und bringt dabei verschiedene Generationen und Kulturen zusammen. Betrieben wird der Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH, die die Entwicklung in enger Abstimmung mit Anwohner:innen und lokalen Initiativen vorangetrieben hat.
Das Gelände, einst eine verlassene Fabrik aus den 1970er-Jahren, umfasst heute 25 neu gebaute oder sanierte Gebäude sowie gestaltete Außenflächen. Für die architektonische Planung zeichneten raumwerk.architekten Hübert und Klußmann aus Köln verantwortlich, die dabei eine Höhenunterschied von 20 Metern auf dem Areal meisterten. Die Landschaftsarchitektur übernahm das Berliner Büro atelier le balto, das für eine harmonische Einbindung in die Umgebung sorgte.
Der Campus bietet Bildungsstätten, betreutes Wohnen, Arbeitsräume und einen großen Quartierspark. Ein zentrales Anliegen war die Revitalisierung der alten Fabrikanlage bei gleichzeitiger Schaffung moderner, barrierefreier Räume. Lokale Akteur:innen waren direkt in die Planung und den täglichen Betrieb des Geländes eingebunden.
Das Projekt wurde bereits ausgezeichnet – die offizielle Preisverleihung findet am 9. Februar 2026 im Düsseldorfer K21 Kunstmuseum statt.
Der BOB Campus ist heute ein funktionales und inklusives urbanes Zentrum. Mit seiner Mischung aus Wohnraum, Bildung und Grünflächen dient er einer vielfältigen Gemeinschaft. Sein Erfolg zeigt, wie gelungenes Design und starke lokale Zusammenarbeit wirken können.






