17 June 2026, 17:19

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft in Deutschlands Infrastrukturplänen und Pharmaforschung

Blessing fordert mehr private Investitionen in Infrastruktur

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft in Deutschlands Infrastrukturplänen und Pharmaforschung

Martin Blessing, der Investitionsbeauftragte Deutschlands und Berater von Bundeskanzler Olaf Scholz, hat eine stärkere Einbindung der Privatwirtschaft in die Infrastrukturpläne der Regierung gefordert. Gleichzeitig kritisierte er die ineffiziente Verwendung öffentlicher Mittel zur Anwerbung privater Investitionen und plädierte für bessere Rahmenbedingungen zur Förderung der pharmazeutischen Forschung.

Blessing wies darauf hin, dass die anfängliche Zuversicht unter Investoren seit der Vorstellung des großen Investitionspakets der Koalitionsregierung nachgelassen habe. Er argumentierte, dass eine Rentenreform zur Entwicklung eines starken Kapitalmarkts beitragen und so mehr Investitionen in deutsche Unternehmen anregen könnte.

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In seinen Äußerungen betonte er die Bedeutung, dass Deutschland seine führende Position in der globalen pharmazeutischen Forschung und Entwicklung behalten müsse. Er schlug Anpassungen der jüngsten Gesundheitsreformen vor, um die Bedingungen für forschende Unternehmen und Produktionsstätten im Land zu verbessern.

Darüber hinaus forderte Blessing die Regierung auf, öffentlich-private Partnerschaften effektiver zu nutzen. Sein Ansatz zielt darauf ab, öffentliche Gelder gezielt einzusetzen, um private Investitionen effizienter anzuziehen.

Mit seinen Vorschlägen will Blessing die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Bessere politische Rahmenbedingungen und Reformen könnten private Investitionen in Schlüsselbranchen ankurbeln. Die Regierung steht nun unter Druck, diese Empfehlungen umzusetzen.

Quelle