Belgischer Holztransporter mit extremer Überladung und Abgas-Manipulation gestoppt
Adriana SchachtBelgischer Holztransporter mit extremer Überladung und Abgas-Manipulation gestoppt
Belgischer Holztransporter auf Bundesstraße 258 gestoppt – schwere Verstöße festgestellt
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurde ein belgischer Holztransporter auf der Bundesstraße 258 angehalten. Bei der Kontrolle gegen 5:20 Uhr deckten die Beamten gleich mehrere schwere Verstöße auf: übermäßiger Lärm, ungefilterte Abgase und extreme Überladung. Die Behörden leiteten daraufhin konsequente Maßnahmen gegen den Fahrer ein.
Der Einsatz begann, nachdem der Zentrale Verkehrsdienst Wittlich Auffälligkeiten im Schwerlastverkehr in Rheinland-Pfalz registriert hatte. Parallel führte die Polizeiinspektion Eifel auf belgischem Gebiet Kontrollen durch, um eine abgestimmte Überwachung zu gewährleisten.
Der 36-jährige belgische Fahrer transportierte 63,7 Tonnen Holz – deutlich mehr als die erlaubten 40 Tonnen, die bereits durch eine abgelaufene Sondergenehmigung gedeckt waren. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass die Abgasanlage des Lkw illegal manipuliert worden war. Der Lärmpegel lag doppelt so hoch wie erlaubt, zudem stieß das Fahrzeug ungefilterte Abgase aus.
Als Konsequenz wurde der Fahrer angewiesen, die Ladung sofort abzuladen. Das Fahrzeug wurde anschließend beschlagnahmt und einer umfassenden technischen Untersuchung unterzogen. Die Behörden verhängten Verwarnungsgelder in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, die sowohl die Verstöße als auch die Verfahrenskosten abdecken.
Die Maßnahme unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit bei der Verkehrsüberwachung. Durch die Ahndung von Überladung, übermäßigem Lärm und ungefilterten Emissionen trägt der Einsatz direkt zur Verkehrssicherheit und zum Umweltschutz bei. Dem Fahrer drohen neben den finanziellen Strafen weitere Konsequenzen.






