09 June 2026, 02:14

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte für eine neue kommunale Jugendkunstschule

Die Städte Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen interkommunalen Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen, indem ein gemeinsames Programm nach den Standards einer Jugendkunstschule eingeführt wird. Die Finanzierung und Unterstützung erfolgt in den nächsten drei Jahren durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

An der Initiative beteiligen sich Künstlerinnen und Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und dem umliegenden Raum. Ihr Engagement soll ein dezentrales Netzwerk kultureller Angebote für junge Menschen schaffen. Beide Städte tragen jeweils etwa ein Drittel der Gesamtkosten des Projekts selbst.

Um das Programm zu entwickeln, wird das „Kunstmobil“ (KUMO) eingesetzt, um Ideen aus Kindereinrichtungen, Dorfgruppen und lokalen Vereinen zu sammeln. Beate Herrmann, Leiterin der etablierten Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg, wird zudem Künstlerinnen, Künstler und Veranstaltungsorte in der Region besuchen. Ihre Aufgabe umfasst die Identifizierung möglicher Teilnehmender sowie die Begleitung der Anfangsphase der neuen Schule.

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Die Jugendkunstschule wird sich auf die Vernetzung lokaler Künstlerinnen und Künstler konzentrieren, um kulturelle Bildungsangebote an verschiedenen Standorten zu realisieren. Ziel ist es, niedrigschwellige, gemeindeorientierte Möglichkeiten für junge Menschen in der Region zu schaffen.

Das Projekt läuft über drei Jahre mit Förderung durch das Landesministerium. Die Investitionen von Arnsberg und Meschede sowie das Engagement der regionalen Kunstszene sollen den Aufbau einer nachhaltigen Struktur für kulturelle Bildung ermöglichen. Sobald die Schule ihre Arbeit aufnimmt, wird sie strukturierte Kunstprogramme anbieten, die auf die Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort zugeschnitten sind.

Quelle