Anti-Sexismus-Kampagne bei Rot-Weiß Essen verhallt ungehört – warum?
Recep WohlgemutAnti-Sexismus-Kampagne bei Rot-Weiß Essen verhallt ungehört – warum?
Geringe Resonanz auf Anti-Sexismus-Kampagne im Stadion von Rot-Weiß Essen
Trotz Aufrufen zu mehr Inklusion stieß eine jüngste Anti-Sexismus-Aktion im Stadion von Rot-Weiß Essen bei den Fans auf wenig Unterstützung. Die von der Fan-Initiative "RWE für Toleranz" angeführte Kampagne forderte Frauen auf, während eines Spiels die vorderen Reihen der Westtribüne zu besetzen – doch nur wenige folgten dem Aufruf.
Auslöser der Aktion waren sexistische Flugblätter, die beim Heimspiel gegen Schweinfurt verteilt worden waren. Darauf stand: "Keine Frauen in der ersten Reihe." Als Reaktion rief "RWE für Toleranz" dazu auf, dass Frauen in den ersten 19 Minuten und sieben Sekunden des nächsten Spiels in den vorderen Reihen stehen sollten. Ziel war es, die Vorstellung infrage zu stellen, dass Frauen dort nicht hingehören.
Der Verein selbst setzt sich seit Langem für Vielfalt ein. Seit etwa 2018 organisiert Rot-Weiß Essen Familientage, Frauen-Fangruppen wie "Die Frauen von RWE" und zielgruppenspezifisches Marketing, um den Besuch von Frauen zu fördern. Dennoch gibt es keine öffentlichen Daten darüber, wie viele Frauen in den vergangenen fünf Jahren regelmäßig in den vorderen Reihen Platz genommen haben.
Beim Heimspiel gegen Energie Cottbus, das mit einer 2:3-Niederlage für Essen endete, blieb die Wirkung der Kampagne gering. Der Verein bekräftigte im Nachhinein seine Haltung gegen Diskriminierung und betonte sein Engagement für Respekt und Inklusion.
Die gescheiterte Initiative hält die Debatte über Sexismus im Fußball am Leben. Zwar unterstützt Rot-Weiß Essen weiterhin Vielfalt, doch die geringe Beteiligung deutet darauf hin, dass tiefgreifendere Herausforderungen bestehen. Die Diskussion wird voraussichtlich über den Spieltag hinaus andauern.
Revealed: Anti-Sexismus-Aktion war gezielter Streich der Duisburger Ultras
New evidence has transformed the narrative around the failed campaign. The 'RWE für Toleranz' initiative, presented as a grassroots anti-sexism effort, was orchestrated by MSV Duisburg's ultras group 'Proud Generation' as a deliberate prank. Key developments include:
- Duisburg fans publicly confessed via banners during their Aachen match, mocking both RWE supporters and media coverage.
- The fake campaign's website was altered to display the 'Proud Generation' logo, confirming the deception.
- This revelation directly contradicts earlier assumptions about the campaign's authenticity and purpose.






