ALTANA wächst 2025 stark – mit Rekordinvestitionen und globaler Expansion
Vito NeureutherALTANA wächst 2025 stark – mit Rekordinvestitionen und globaler Expansion
ALTANA verzeichnet 2025 starkes operatives Wachstum
Der Spezialchemiekonzern ALTANA meldete für das Jahr 2025 ein kräftiges operatives Wachstum mit steigenden Umsätzen und Erträgen im Vergleich zum Vorjahr. Zudem baute das Unternehmen seine globale Präsenz durch neue Investitionen und Standorteröffnungen aus – darunter ein großes Werk in den USA.
Besonders die Sparte ELANTAS trug mit einem Plus von 5 Prozent beim operativen Umsatz maßgeblich zum Wachstum bei. Die stärksten Zuwächse verzeichnete das Unternehmen in Asien und Amerika, was die Gesamtperformance deutlich verbesserte.
Im Laufe des Jahres investierte ALTANA massiv in die Zukunft: Insgesamt 216 Millionen Euro flossen in Forschung und Entwicklung – das entspricht 7 Prozent des Gesamtumsatzes. Weitere 172 Millionen Euro wurden in den Ausbau von Standorten und digitale Projekte gesteckt. Ein zentrales Vorhaben war dabei ein neues Produktionswerk in Kings Mountain, North Carolina, das sich auf Druckfarben und Beschichtungen konzentriert.
In Europa begann der Bau eines 25-Millionen-Euro-Innovations-, Labor- und Seminarzentrums in Wesel. Trotz der Expansion verringerte sich die Belegschaft bis Ende 2025 leicht auf 8.176 Mitarbeiter. Dieser Rückgang war ausschließlich auf den Verkauf kleinerer Geschäftseinheiten zurückzuführen.
Für 2026 rechnet ALTANA mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich – bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen. Die Prognose basiert auf einer moderat wachsenden Weltwirtschaft und einer stabilen Nachfrage nach den eigenen Produkten. Die EBITDA-Marge soll in etwa auf dem Niveau von 2025 bleiben.
Die Ergebnisse für 2025 unterstreichen die operativen Fortschritte und strategischen Investitionen von ALTANA in Forschung, Produktion und Infrastruktur. Mit neuen Standorten in den USA und Deutschland positioniert sich das Unternehmen für ein weiteres Wachstum im Jahr 2026 – trotz verhaltener konjunktureller Aussichten.






