11 May 2026, 04:17

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenen Sparguthabens

Liniengraph, der die Anzahl der Insolvenzfaelle in den Vereinigten Staaten von 1995 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklaerendem Text.

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verschwundenen Sparguthabens

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihren Ersparnissen zurückzufordern. Der Prozess beginnt heute vor dem Landgericht Düsseldorf, nachdem die Bank die Auszahlung verweigert und behauptet hatte, das Konto habe nie existiert.

Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ein Sparkonto auflösen wollte, das sie zufolge von ihrem verstorbenen Ehemann im Jahr 2003 eröffnet worden war. Sie legte Kontoauszüge vor, die sich über 20 Jahre erstrecken, doch die Bank wies diese als Fälschungen zurück. Der letzte Auszug in ihrem Besitz stammt vom Februar 2024.

Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler begangen, und fordert die vollständige Rückerstattung der 98.000 Euro. Die Kreissparkasse Düsseldorf bleibt bei ihrer Haltung: Es gebe keine Aufzeichnungen über das Konto, und die Dokumente seien gefälscht.

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Die Frau, die seit Jahrzehnten akribisch Buch über ihre Finanzen führt, besteht darauf, dass ihr das Geld rechtmäßig zusteht. Nun muss das Gericht die Beweislage prüfen und entscheiden, ob die Bank die Gelder freigeben muss oder ob der Anspruch unbegründet ist.

Im Mittelpunkt des Falls stehen widersprüchliche Beweise: langjährige Kontoauszüge auf der einen, die Leugnung ihrer Echtheit durch die Bank auf der anderen Seite. Das Urteil wird entscheiden, ob die Frau ihre Ersparnisse zurückerhält oder ob die Weigerung der Bank Bestand hat. Mit einem Spruch wird in den kommenden Wochen gerechnet.

Quelle