25 Jahre "The Tonköpfe": Wie ein Willicher Chor die Kulturlandschaft prägte
Adriana Schacht25 Jahre "The Tonköpfe": Wie ein Willicher Chor die Kulturlandschaft prägte
Der Chor The Tonköpfe wird für 25 Jahre musikalisches Wirken in Willichs Kulturleben ausgezeichnet
Gegründet von Andrea Kautny, hat sich der Chor auf modernes a-cappella-Pop-Repertoire spezialisiert und gilt dank hoher künstlerischer Ansprüche als eine der führenden Formationen der Region. Kürzlich ehrte der Chorverband Nordrhein-Westfalen sowohl das langjährige Engagement des Ensembles als auch Kautnys Arbeit als Dirigentin.
Andrea Kautny brachte The Tonköpfe in Willich ins Leben, nachdem sie eine Lücke im lokalen Musikangebot erkannt hatte. Ihr Ziel: ein Chor, der Präzision mit zeitgemäßem Programm und mitreißenden Auftritten verbindet. Besonders gewürdigt wurden auch die vier Gründungsmitglieder – Andrea Kiefer, Thomas Kiefer, Sabine Krüger und Ulrike Neuendorf –, die dem Chor seit einem Vierteljahrhundert die Treue halten.
Der Erfolg von The Tonköpfe veranlasste Kautny 2013 zu einem weiteren Projekt. Angeregt durch einen Aufruf nach „Frauenpower“ gründete sie den gleichnamigen Chor, der heute mit rund 180 Sängerinnen als größter Frauenchor Deutschlands gilt. Das Ensemble begeistert mit Rock-, Pop- und Musicalstücken, die mit theatralischer Energie auf die Bühne gebracht werden. Beide Chöre verbinden Kautnys Markenzeichen: akribische Probenarbeit, mutige Arrangements und eine mitreißende Bühnenpräsenz.
Ein nächster Höhepunkt steht 2026 an, wenn Frauenpower zu seiner ersten Regionaltournee aufbricht. Geplant sind Auftritte in großen Häusern wie dem Kölner Tanzbrunnen und dem Düsseldorfer Capitol Theater – ein weiterer Meilenstein für Kautnys wachsenden Einfluss in der Chorlandschaft.
Das 25-jährige Jubiläum von The Tonköpfe unterstreicht die nachhaltige Prägung, die der Chor für die Willicher Kunst- und Kulturszene bedeutet. Andrea Kautnys Wirken – von der Gründung The Tonköpfe bis zum Aufbau von Frauenpower – hat die lokale Chortradition neu definiert. Beide Ensembles treten noch heute mit derselben Präzision und Leidenschaft auf, die sie von Anfang an auszeichneten.






