20 Jahre "Große helfen Kleinen": Wie Mentoring Kinder vor Ausgrenzung schützt
Vito Neureuther20 Jahre "Große helfen Kleinen": Wie Mentoring Kinder vor Ausgrenzung schützt
„Große helfen Kleinen“-Mentoringprogramm feiert 20-jähriges Jubiläum
Das Mentoringprogramm „Große helfen Kleinen“ blickt in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. Getragen vom Deutschen Kinderschutzbund Rheinisch-Bergischer Kreis, startete es 2006 mit dem Ziel, junge Menschen zu unterstützen, die aufgrund finanzieller Not von sozialer Ausgrenzung bedroht sind.
Die Initiative richtet sich an alle Kinder und Jugendliche, die mit wirtschaftlichen Nachteilen kämpfen – unabhängig von ihrer Herkunft. Ihr Anliegen ist es, den Zugang zu kulturellen und sozialen Aktivitäten zu ermöglichen und damit Ausgrenzung entgegenzuwirken. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben rund 1.800 junge Menschen an dem Programm teilgenommen.
Bisher wurden über 2.200 maßgeschneiderte Hilfsmaßnahmen umgesetzt, die schnell und ohne bürokratische Hürden greifen. Finanziert wird das Projekt durch private Spender:innen, Stiftungen, Initiativen sowie den Härtefallfonds der Stadt Bergisch Gladbach. Jede Spende fließt vollständig in die Unterstützung – Abzüge für Verwaltungskosten gibt es nicht.
Die Teilnehmer:innen entwickeln ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft. Das Programm hilft ihnen, sich schneller zu integrieren und als wertvoller Teil der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden. Auch künftig ist das Mentoring auf vielfältige Finanzquellen angewiesen, um seine Arbeit fortzuführen. Dank des direkten Ansatzes kommen alle Mittel unmittelbar den Kindern zugute. Nach 20 Jahren bleibt es eine zentrale Anlaufstelle für bedürftige junge Menschen in der Region.






